Er stand im Kreuzfeuer der Kreuzdebatte: Egon Furrer (54), Gemeindepräsident von Stalden, über Kruzifixe, die Schule, seine Arbeit und seine politische Zukunft.
(…) Hand aufs Herz: Haben Sie erwartet, dass die Kreuzdebatte eine solche kirchlich-politische Debatte auslöst?Nein, das habe ich nicht erwartet. Ich finde es schade, dass diese Angelegenheit so ausgeartet ist. Ich hätte vom betroffenen Lehrer auch mehr Toleranz in dieser Angelegenheit erwartet. Die von der Schulbehörde geführten Dialoge kamen zu keinem Resultat und schlussendlich musste die regionale Schulbehörde, nicht zuletzt wegen dem wachsenden Druck aus der Bevölkerung, so reagieren.
Die Walliser Sektion der Freidenker vergibt jährlich jeweils einen Preis für ausserordentliche schlechte und gute Leistungen in Zusammenhang mit Säkularität. Das Ergebnis des Onlinevotings sieht folgendermassen aus:

Da die Onlineumfrage äusserst spät beendet wurde, stand nicht mehr genug Zeit zur Verfügung um offizielle Einladungen an die Gewinner zu verschicken um den Preis persönlich entgegen zu nehmen. Jedoch konnten wir Robert Sarbach telefonisch erreichen; unsere Freude war gross, als er die Annahme des Preises dankend bestätigte. Die offizielle Verleihung fand in Abwesenheit der Gewinner im Anschluss an unsere Generalversammlung statt. Nachfolgend können die Ehresworte nachgelesen und -gehört werden:
Aufgrund der kürzlich erfolgten Prozessänderung für Kirchenaustritte von WalliserInnen hat unsere Sektion einen Offenen Brief an Bischof Norbert Brunner verschickt, um offene Fragen zu klären:
Um zu vermeiden, dass Zuzüger – wie etwa Herr Jäger aus Kippel - um ihre Rechte geprellt werden, haben wir die folgenden Redaktionen für Online Steuerrechner über die Walliser Praxis in Kenntnis gesetzt:
Die Religiosität der Christen in der Schweiz und die Bedeutung der Kirchen in der heutigen Gesellschaft wurde vom Nationalen Forschungsprogramm «Religionsgemeinschaften, Staat und Gesellschaft» (NFP 58) erforscht.
Unsere Sektion unterstützte die Publikation der Broschüre mit den Resultaten dieser Studie indem wir uns bei unserer Sommersonnenwendfeier ablichten liessen um den Säkularen in der Schweiz ein Gesicht zu geben:
NFP_Broschüre_deutsch
Gerne möchten wir hier einige Auszüge aus den Weisungen des Schweizerischen Bischofskonferenz für den Umgang mit sogenannten “Homophilen Personen” zitieren:
Diese Hinweise haben also zum Ziel, homophilen Menschen zu helfen, sich aus einer
letztlich immer zerstörerischen Isolation zu befreien, und sie zu einer möglichst
vollmenschlichen Entfaltung zu fördern.
Nachdem wir in den letzten Jahren einige Kirchenaustritte im Wallis abschliessen konnten, indem wir die Pfarrer der Wohnortsgemeinden auf die Weisungen des Bistums Sitten aufmerksam gemacht haben, wurden die Weisungen nun kürzlich angepasst:
Während bisher “der Pfarrer der Wohnortsgemeinde” für den Austritt verantwortlich war (und diese Verantwortung in zahlreichen Fällen fehlerhafterweise an die Gesuchsteller abgewälzt wurde), wurden die Weisungen nun überarbeitet.
Neu muss man sich für den Kirchenaustritt direkt bei seiner Taufpfarrei in Verbindung setzen.












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